Sozialanlass 2008

  

Die etwas andere Weihnachtsgeschichte

Eigentlich gehört es schon zur guten, alten Tradition, dass sich die Vorgesetzten
E. Ehrenzunft zum Goldenen Stern und jene E. Ehrengesellschaft zum Greifen gegen Ende eines Jahres sich ihrer sozialen Ader erinnern und sich jeweils einen Anlass ausdenken, der allen Beteiligten Spass und Freude bereitet. Waren es andere Jahre z.B. ein Zollibesuch oder ein Bummel über „d Mäss“ mit körperbehinderten oder sehgeschwächten Kindern, so stand heuer im Theater Arlecchino an der Amerbachstrasse das Märchen „die glai Häggs Dintergläggs und s Ghaimnis vom Zauberhuet“ auf dem Programm.

Geladen zur sonntäglichen Matinée-Vorstellung vom 14. Dezember 2008 waren Kinder aus dem Umfeld des UKBB samt ihren Eltern.

Die „glai Häggs Dintegläggs“ überraschte Kinder und Erwachsene mit einem neuen Abenteuer: Eines Morgens nämlich verschwindet der Hexenhut von „Dintegläggs“. Weder Hexenmeister „Nyydibutz“ noch ihre Freunde Zwerg „Zwagg“ und Hexe „Surimuggel“ haben eine Ahnung, wo der grüne Hexenhut geblieben sein könnte. Das ist auch kein Wunder, denn „Dintegläggs“ hat ihren Hut nicht einfach verlegt, sondern der böse Hexer „Zauberhut“ hatte ihn gestohlen und wollte ihn nicht mehr hergeben. Drei schwere Aufgaben soll nun „Dintegläggs“ lösen, um ihren  Hexenhut wieder zu bekommen. Zur grossen (und auch hörbaren) Freude der Kinder, die in diesem heiteren, mit viel Musik und magischen Momenten gespickten Märchenstück integriert worden sind, schafft es „Dintegläggs“ wieder zu ihrem grünen Hexenhut zu kommen.

Während der grossen Pause taten sich Gross und Klein gütlich an vielerlei Nüssen, Mandarinen und Lebkuchen und als Schlussbouquet offerierten die Vorgesetzten der beiden Korporationen allen Theaterbesucherinnen und -besuchern  sogar einen Apéro bestehend aus Wienerli mit Brot,  allerlei Mineralwasser, Kaffee und Wein.

Wer diese fröhliche, dankbare Kinderschar am 3. Advents-sonntagmorgen miterlebte war reich beschenkt worden und wird das nächste Jahr bei einem ähnlichen Sozialeinsatz ganz sicher wieder mit dabei sein wollen.


Text:   Jean-Antoine Reinau

Fotos: Roland Frank