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Härenbummel 2010
Trotz grösserer Terminkollision mit einem Zunftausflug, trafen sich 42 Härenbrüder zum traditionellen Härenbummel vor dem Messeturm. Erstmals hat Chef-Organisator Rolf Jeger den Versuch eines geteilten Programms für aktivere und weniger aktive Härenbrüder gewagt. Und um es gleich vorweg zu nehmen, ein durchwegs erfolgreicher Versuch, der so weitergeführt werden sollte.
Die ersten Stationen führten uns ins benachbarte Fricktal. Während die eine Gruppe den Ausführungen der stadtbekannten "Fasnächtlerin" und Quasselstrippe, Pia Loewenguth, zu den Aufgaben der Rheinsalinen lauschte, versuchte sich die andere Gruppe, auf den Spuren von Tiger Woods (nur was den Golfsport betrifft), in einem Schnupper-Golf-Kurs auf dem Grün in Rheinfelden.
Rund 20 Gesellschaftsbrüder liessen sich von Golf-Profi Andrew in die Geheimnisse des Golfsportes einführen. Bei prächtigen Bedingungen musste dabei manch einer feststellen, dass es doch noch den einen oder anderen Unterschied zum Minigolf gibt und sich eine ertragreiche Golfkarriere wohl doch nicht so einfach starten lassen würde. Selbst Altmeister G.A. Schlager musste konstatieren, dass ein Anwaltspatent noch längst kein Talentausweis für den Golfsport bedeutet (Foto). Mit der nötigen Ausdauer lässt sich nach der Pensionierung aber bestimmt noch etwas machen.
Nach dem Zusammenschluss der beiden Gruppen und einem ersten gemeinsamen Apéro bei den Rheinsalinen, führte uns der Weg ins „Stedtli“ unseres Bruderkantons, in welchem wir ein ausgiebiges Mittagessen auf der Terrasse der Stadtmühle geniessen konnten. Frisch gestärkt ging es bald nach Reigoldswil, von wo uns die Wasserfallen-Bahn dann in die herrliche Bergwelt des Baselbietes führte. Auch hier konnte sich jeder Gesellschaftsbruder wieder seinen Neigungen entsprechend einer Gruppe anschliessen. Einerseits bei der Wahl der Garten-Terrasse, andererseits aber auch bei der Wahl des Beförderungsmittels für die Talfahrt. Die Organisation sah hier sogar drei verschiedene Gruppen vor. Grund dafür waren nicht etwa die drei Restaurants in unmittelbarer Nähe der Bergstation, sondern die Abstiegsmöglichkeiten per Luftseilbahn, zu Fuss oder mit dem "Trottinett". Der Gruppe Trottinett schlossen sich nicht ganz unerwartet die jungen Wilden unter den Gesellschaftsbrüdern, aber erfreulicherweise auch ein paar der gesetzteren Herren an. Ob Kamikaze oder Tourist, früher oder später trafen alle gesund und munter wieder in Reigoldswil ein. Dank der Vernunft aller Beteiligten konnte Schlussfahrer und Besenwagen Fritz Jenny seine medizinische Notausrüstung im Rucksack belassen! Einzig Marcel Gaus schien die Fahrt so zu geniessen, dass er einen Teil der Strecke zusätzlich zu Fuss aufstieg, um noch einmal die gesamte Abfahrt absolvieren zu können (vielleicht lag es aber auch am Plattfuss und am „Glückssalz“ der Rheinsalinen?).
Müde aber zufrieden trafen wir gegen 18.30 Uhr im Café Spitz zum Schlummerbecher ein. Es war ein herrlicher und perfekt organisierter Tag!
René Wegmüller
Vorgesetzter E.E. zur Hären
































































