3 Sommerpläusche des 3 E Chors
Montag, 4. Juli
Besuch in der Blindenführhundeschule, Allschwil
Gegen 17.30 Uhr schlenderten 11 Sänger durchs Mühltal Richtung Führhundeschule. Es war drückend heiss, als uns Frau Giuseppina Dipp nach ca. 35 Minuten kurzem Spaziergang begrüsste.
Als erstes erfolgte die Vorführung des Infofilms von rund 20 Minuten. Bereits jetzt erfuhr man, was es eigentlich braucht, bis ein Hund einen blinden Menschen übergeben werden kann. Im Film wurde auch darauf hingewiesen, dass sich der Labrador-Retriever als Führhund, weltweit, am besten eignet.
Nach diesen ersten Informationen ging’s zum Rundgang durch den 2002 neu eröffneten Neubau. Übrigens die Führhundeschule wurde 1972 gegründet.
Dieser Neubau ist tiergerecht und ökologisch gebaut und das Tier steht im Mittelpunkt.
Frau Dipp, blind, ausgerüstet mit einem weissen Langstock, führte uns durch verschiedene Anlagen. Es folgten weitere Infos, zum Beispiel über Junghunde, welche im Alter von 12 Wochen zu Patenfamilien übergeben werden und bleiben für ca. 12-15 Monate, also bis zum Beginn der Ausbildung.
Eine entscheidende Phase ist die Ausbildung. Diese dauert 6-9 Monate, wobei sich nur 50-60 % der Hunde eignen. Am Ende der Ausbildung wird der Blindenführhund von einem Experten der IV geprüft.
Zum Schluss durfte Frau Dipp mit einem kräftigen Applaus den Dank für ihre kompetente und mit viel Herzblut durch geführten Rundgang entgegen nehmen. Als Dankeschön überreichte ihr der Obmann noch ein kleines Präsent.
Inzwischen machte sich Hunger und Durst bemerkbar und diese Phänomene wurden im Rest. Elsässerhof gestillt.
Wer noch näheres über die Schule erfahren möchte, verweise ich auf www.blindenhundeschule.ch
Montag, 25. Juli
Besuch im Crazy Horse
9 Sänger setzten um 17.50 Uhr mit der „Wild Maa“ Fähri über unseren geliebten Vater Rhein. Durchs St. Alban Tal spazierten wir dem „Dalbe Dyych“ entlang Richtung „Joggeli“. Wer nun glaubt, dass im Einkaufspark ein neues Cabaret seine Türen geöffnet hat, liegt falsch.
Vorbei beim Gartenbad und der Muttenzer Kurve entgegen. Nicht die Muttenzer Kurve unseres FCB’s, sondern die Kurve der Pferderennbahn Schänzli. Hier steht das idyllisch gelegene „Crazy Horse“ Es wird keine Show geboten, sondern Währschaftes zum Essen und Trinken angeboten. Eine Oase in der Nähe unserer Stadt.
Vor dem Crazy Horse war der Tisch schon gedeckt, die Getränke wurden serviert, keinen Champagner sondern Bier war gefragt; es war schwül warm. Das Essen wurde aufgenommen und die Cordon Bleues auch schnell serviert.
Es war ein gemütlicher, sehr kameradschaftlicher Abend, eigentlich so wie immer in Sängerkreisen.
Es war bereits dunkel, als wir durch die Rennanlage schlenderten und wir uns mit Tram und Bus auf den Heimweg machten.
8. August
Blick hinter die Kulissen unseres Claraspitals
Um 18.00 Uhr wurden wir von Frau S. Rysler begrüsst und sie führte uns in ins Auditorium im 5. Stock, wo bereits Herr Dr. P. Eichenberger, seines Zeichen Direktor, auf uns wartete.
Bei seinen 30 minütigen Einleitungen sprach er auch das geschichtliche des Claraspitals an.
1910 wurde ein Verein ins Leben gerufen, der die Gründung eines Spitals anstrebte.
1924 erwarb der Verein das heutige Spitalgelände und zur gleichen Zeit wurde die künftige Trägerschaft gefunden: die Kongregation der barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz, Ingenbohl, die in Basel bereits niedergelassen und im Marienhaus in der Hauskrankenpflege tätig waren.
Im Januar 1928 war es soweit: die Claraspital AG wurde gegründet.
Eröffnet wurde das Spital am 6. Februar 1928 und am ersten Tag traten bereits 13 Patientinnen und Patienten ein.
Das heutige Claraspital ist Schwerpunktspital für Magen- Darmleiden, Onkologie und Stoffwechselerkrankungen mit den Spezialitäten Pneumatologie, Urologie, Kardiologie, Orthopädie und Traumathologie.
Nach diesen Ausführungen wurden wir in 2 10-er Gruppen aufgeteilt.
Wir durften hinter die Kulissen der Onkologie schauen wo uns auch schon Prof. W. Harms erwartete. Mit klar, für uns, verständlichen Worten zeigte er auf, was zu einer erfolgreichen Strahlentherapie dazu gehört. Das Stoppen des Zellwachstums, Millimeter genaue Strahlendosis und schonendere Bestrahlung.
Im zweiten Teil des Rundgangs hatten wir die Gelegenheit einen Blick in das Herzkatheterlabor zu werfen.
Prof. Dr. B. Hornig zeigte uns die verschiedenen Stents dessen Anwendungen und Verwendungen.
Nach diesen beiden hoch interessanten Führungen folgte ein weiterer Höhepunkt. Frau Rysler führte die 20 Sänger nun ins Personalrestaurant, wo uns ein exklusiver Apèro Riche serviert wurde.
An dieser Stelle möchten wir den Herren Professoren Harms und Hornig unseren besten Dank aussprechen, opferten sie doch ihre rare Freizeit für uns Sänger.
Ebenso danken möchten wir auch Herr Dr. P. Eichenberger, der uns all diese Einblicke ermöglichte und uns mit diesem Apèro Riche sehr verwöhnte.
Wer näheres zur Onkologie und Kardiologie erfahren möchte, verweise ich auf www.claraspital.ch
Kurt Stirnimann
Obmann 3 E Chor



















































