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   Fotos: Dani Löw

S’glai Räbhuus-Mähli 2011

Fryttig, 4. Novämber 2011, 17.45 Uhr:
Exakt 91 Rebbhaus-Gesellschaftsbrüder - davon 13 Ehemalige – folgten der Einladung ihres Meisters und Vorgesetzten und trafen sich neben dem Wettstein-Brunnen vis-à-vis des Waisenhauses:
Es war wieder „glai Räbhuus-Mähli“-Zeit.
Gut gelaunt setzten wir uns alsbald auf die Holzbänke „unserer“ Theodors-Kirche und lauschten den interessanten und spannenden Ausführungen von Frau Helen Liebdörfer. Da meint man doch, vieles zu kennen und zu wissen, und ist jedes Mal wieder aufs Neue erstaunt, was uns eine ausgewiesene Kunsthistorikerin zeigen und erklären kann!
Beeindruckt verabschiedeten wir uns nach 40 Minuten von unserer Führerin und stiegen wenige Minuten später die steile Treppe hoch in die Klause des Fischerclub Basel in der Wettsteinbrücke.
Mit Weisswein, Bier oder Mineralwasser stiessen wir an und genossen die heimelige Atmosphäre im Innern der Klause.
Hinter Stäggeladäärne, Banner, Pfyffer, Tambouren ging’s alsbald dem Rhein entlang zu unserem „Rebhaus“. Dass der Whisky-Soda auch schon besser und harmonischer getrommelt und gepfiffen wurde, bestreite ich an dieser Stelle gar nicht...
Nun aber wurden wir vom Wirt Omar und seinem Team herzlich willkommen geheissen und nahmen im Saal an zwei langen Tischen Platz.
„E guete, gsunde Salaat us em Garte“, „e Dommaategräämsuppe“ und anschliessend „e Rindsragout + Häärdepfelstogg“: Es hat wunderbar geschmeckt!
Zufrieden und mit vollem Bauch lauschten wir zum letzten Mal den Worten unseres im 2012 zurücktretenden Meisters Ruedi Grüninger:
Herzlich begrüsste er alle Anwesenden. Besonders erfreut zeigte der Meister sich darüber, dass die Teilnehmerzahl in den letzten Jahren stetig gestiegen ist und dass wir bereits zum vierten Mal unter der Leitung desselben Wirtes unser Mähli geniessen können! Speziell beglückwünschte er all diejenigen Jubilare, die in diesem Jahr einen runden Geburtstag feiern konnten (Fille Lehr (80), Kurt Jenni(70), Hanspeter Frei (70), André Stohler (60), Heinz Käppeli (60), Kurt Stalder (50), Niggi Schmieder (30).
Sodann folgte der innige Aufruf an alle Gesellschaftsbrüder: Unsere Gesellschaft braucht junges Blut, Nachwuchs, der sich für die Ehrengesellschaft zum Rebhaus und fürs Kleinbasel einsetzt! So sind wir – liebe Gesellschaftsbrüder einer E. Gesellschaft zum Rebhaus - aufgefordert, dafür besorgt zu sein, dass es uns noch lange geben wird.....
Ruedi Grüninger bedankte sich beim Gesellschaftspfleger Enrico Mascetti, bei den Bannerherren Kurt Stirnimann und Walter Weisshaupt, beim Stubenknecht Ernst Jossi und zum Schluss bei all denjenigen Gesellschaftsbrüdern, die auch dieses Jahr während der Adventszeit als Hirten auf dem Claraplatz stehen und Geld sammeln werden.
Dann war es Zeit für den Meister, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Wie jedes Jahr fand wieder eine stattliche Anzahl von Anlässen statt, die uns Gesellschaftsbrüdern die Möglichkeit bieten, die Geselligkeit zu pflegen und unsere Vaterstadt Basel noch besser kennen zu lernen. Der „Räbhuus-Familien-Grill“ war unter der Federführung von Thomas Rümele und seinem Team auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg.
Zu guter Letzt blickte Ruedi auf den vergangenen Vogel Gryff-Tag vom 13. Januar 2011 zurück. Wir durften interessante Gäste kennen lernen und ein feines Essen geniessen. Dies alles zum letzten Mal im altehrwürdigen Saal der Messe Schweiz. Das nächste Gryffemähli am 20. Januar 2012 wird im Saal „San Francisco“ des Kongresszentrums stattfinden. Auf ein weiteres wichtiges Datum machte uns unser Meister am Schluss seine Rede aufmerksam: Am 13. März 2012 findet die nächste Wahlversammlung statt: Die Gesellschaftsbrüder wählen an diesem Abend neben einem neuen Pfleger und Stubenknecht auch einen neuen Meister! Ein denkbar wichtiger Anlass für uns alle, an dem eigentlich alle dabei sein müssten!
Zum letzten Mal in seiner Funktion des Meisters erhob Ruedi den Leuenbecher und unter dem Applaus der Gesellschaftsbrüder stiess er mit einem Schluck Weisswein auf den heutigen Abend, aufs Wohl von uns allen, aber auch auf das Wohl der Stadt Basel, speziell aufs Kleinbasel und ganz speziell auf die Gesellschaft zum Rebhaus an.
„E Fruchtsalaat mit Glasse“ rundete den gemütlichen Abend ab. Man genoss den Abend, sass noch bis kurz vor Mitternacht zusammen, bevor sich der Grossteil der Gesellschaft auf den Heimweg machte und sich einige Unentwegte in den Beizen des Kleinbasels mit Gesellschaftsbrüdern vom Greifen oder vom Hären zum Schlummerbecher trafen.
Rasch ging wieder ein herrlicher Abend vorbei.
Nun freuen wir uns auf den bevorstehenden Vogel Gryff-Tag 2012 mit dem Vorsitz der Ehrengesellschaft zum Hären.

Daniel Löw,
Gesellschaftsbruder E.E. Gesellschaft zum Rebhaus