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 Fotos: René Wegmüller, Rolf Jeger

 

Härenbummel nach Herrischried

Am 18. Juni 2011 folgten knapp 50 Härenbrüder folgten der diesjährigen Einladung unseres Chefs für alle Anlässe, Rolf Jeger (besten Dank für die neuerlich perfekte Organisation), in den Luftkurort Herrischried im nahen Hotzenwald. Dort, wo vor Jahren noch der legendäre Räuber Hotzenplotz sein Unwesen trieb, gibt es nun ein riesiges Gelände mit den verschiedensten Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten - der Räuber hätte sich wohl nie vorstellen können, dass in seinem Wald einmal Outdoor-Aktivitäten und Events stattfinden könnten.
Der Gründer und Chef dieses riesigen Geländes, Holger Wycisk, gab gleich zu Beginn den Tarif für das erwünschte Verhalten an diesem Tag durch. Seine militärische Ausbildung liess sich in jedem Fall auch nach zwei „Tannenzäpfle“ noch nicht wegdiskutieren. Da bei einigen Aktivitäten aber Sicherheitsbestimmungen beachtet werden mussten, hatte dies durchaus seine Berechtigung. Zudem führten die sehr direkten, aber nicht immer ganz ernst gemeinten Sprüche und Bemerkungen unseres Drill-Sergeants während des ganzen Tages immer wieder zu Lachern und auch Schadenfreude.
Das für uns zusammengestellte Programm war äusserst abwechslungsreich und interessant. In jedem Fall durften wir Sachen machen, die praktisch keiner von uns je zuvor ausprobiert hat. Zwar hat der eine oder andere bereits einmal Frisbee geworfen und vielleicht sogar schon einmal mit einem richtigen Bogen geschossen, einen Tomahawk (genau, diese Beile, welche die Indianer in den Western immer geschwungen haben) oder gar eine Doppelaxt hat aber zuvor wohl noch niemand quer durch den Wald geworfen. So konnten auch völlig neue Neigungen entdeckt werden. Dies ging sogar soweit, dass Holger den einen oder anderen ernsthaft zu eine Teilnahme an den Meisterschaften im September überreden wollte. Vor allem Roland Niederer schien im Schleudern der Axt ein weiteres Talent und eine Alternative zum Theaterspielen entdeckt zu haben.
Trotz des uns nicht gerade wohlgesinnten Wetters erlebten wir einen kurzweiligen und lustigen Tag im Hotzenwald. Für den abschliessenden Höhepunkt sorgten dann noch Robi und Hans, die ihre Schirme auf dem Gelände vergessen hatten und diese unbedingt noch holen lassen mussten. Dies ersparte ihnen zwar den Kauf neuer Schirme, die für die zusätzliche Wartezeit fällig gewordene „Runde“ Rugeli dürfte jedoch um einiges teurer ausgefallen sein.

René Wegmüller
Vorgesetzter E.E. Ges. zur Hären