Mein erster Tag als Gesellschaftsbruder
Donnerstag, 13. Januar 2011
Bereits früh morgens traf ich mich mit einem Freund aus Lehrlingszeiten, der ebenfalls neu aufgenommen wurde, zum Umtrunk und zum ersten Anstossen auf den grossen Tag.
Nach dem ersten Saft ging es weiter Richtung Restaurant Rebe, wo wir mit anderen Gesellschaftsbrüdern zusammen die feinen "Läberli" mit Rösti verköstigten. Danach zog es uns weiter via Rhein in den Meriansaal. Dieser war schon ordentlich mit Gesellschaftsbrüdern gefüllt und ich konnte viele bekannte Gesichter treffen. Nun folgte bereits der erste persönliche Höhepunkt:
Es ist einfach ein wunderbarer Moment, wenn dr Wild-Maa, auf dem Floss den Bach herab kommt. Noch eindrücklicher als sonst, wenn man dies zum ersten Mal von der Terrasse des Meriansaals mitverfolgen darf.
Kurze Zeit später war es auch schon an der Zeit um sich vor dem Restaurant in der Rheingasse einzureihen und hinter der prächtigen 3E-Clique in Richtung Messe zu bewegen.
Dort angekommen wurden wir am Neuaufnahmentisch bestens versorgt und von diversen Gesellschaftsbrüdern einige male mit Witz ermahnt, sich mit dem Trinken ein wenig zurück zuhalten, sollte doch um 17:00 Uhr unser grosser Moment der Aufnahme erfolgen.
Doch zuerst gönnten wir uns das feine Mahl, den Auftritt der 3E-Clique, den des 3E-Chors und natürlich die Meisterrede und für mich persönlich den Höhepunkt, den Auftritt des grossartigen 3E-Spiels! Für uns alle als Neulinge ein grosser Moment.
Jetzt war der Zeitpunkt gekommen und wir waren an der Reihe. Nachdem alle Elf neuen Gesellschaftsbrüder sich im Foyer trafen und sich in Reih und Glied stolz hinter dem seinigen Banner aufstellten, öffnete sich die Saaltür und angeführt durch die Tambouren, betraten wir den Saal. Ich würde lügen, würde ich schreiben, dass ich nicht aufgeregt war. Ein unvergesslicher Moment folgte:
Als fünfter in der Reihe der neuen Gesellschaftsbrüder zum Rebhaus war ich nun alleine an der Reihe den prächtigen Leuenbecher auszutrinken. Nach kurzer Erklärung durch unseren Schreiber wurde mir der Leuenbecher überreicht und bereits fing der Tambour an zu wirbeln. Kurze Momente später war es vorbei, doch dieser Moment wird mir noch lange in bester Erinnerung bleiben. Wir verliessen die Festsaalbühne und wurden von unseren Gesellschaftsbrüdern und Freunden beglückwünscht. Es wurde angestossen und man lies seiner grossen Freude und Stolz freien Lauf.
Gegen 19:00 Uhr war das Gryffe-Mähli bereits vorbei und ich machte mich mit Freunden auf den Weg, um den Abendrundgang des 3E-Spiels mit der Olympia mitzuerleben. Dies ist jedes Jahr ein grosser Moment und eine unbeschreibliche Stimmung. Es folgten diverse Einkehren in Kleinbasels „Baizenwelt“ und schöne Stunden, an diesem so herrlichen Tag.
Wie bereits schon in den letzten Jahren besuchte ich auch in diesem Jahr die Schlusstänze im Meriansaal. Das Pünktchen auf dem i quasi.
Nach diversen Schlummertrunken kam ich glücklich und müde nach Hause, mit einem Rucksack voller vielen schönen Momenten eines unglaublichen Tages.
Ich freue mich bereits sehr auf den 20. Januar 2012.
Niggi Schmieder
E.E. Gesellschaft zum Rebhaus













